Der Kunstpreis der Sachsen Bank wird in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. Erstmals sind Bewerbungen aus ganz Mitteldeutschland möglich.
22.03.2010
Junge Künstlerinnen und Künstler aus ganz Mitteldeutschland sind in diesem Jahr zur
Teilnahme am Kunstpreis der Sachsen Bank eingeladen. Bisher richtete sich der mit
30.000 Euro dotierte und seit 2002 alle zwei Jahre vergebene Förderpreis
ausschließlich an die Leipziger Kunstszene. Bei der fünften Ausgabe sind jetzt
erstmals auch Bewerbungen aus ganz Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
möglich. „Dies war eine Anregung von Museen, Galerien und nicht zuletzt von vielen
Künstlerinnen und Künstlern aus Mitteldeutschland. Zugleich wollen wir damit auch
zu einer stärkeren Vernetzung der regionalen Kunstszene beitragen“, erläutert Harald
R. Pfab, Vorstandsvorsitzender der Sachsen Bank, die Gründe für das erweiterte
Engagement.
Vorsitzender der vierköpfigen Jury des Kunstpreises ist wie in den Vorjahren der
Direktor des Museums der bildenden Künstle Leipzig, Dr. Hans-Werner Schmidt. „Der
Kunstpreis der Sachsen Bank hat in den vergangenen Jahren als Förderung für junge
Künstlerinnen und Künstler aus Leipzig auch überregional viel Beachtung gefunden.
Die Erweiterung auf Mitteldeutschland ist eine konsequente Weiterentwicklung dieses
Konzeptes“, betont Schmidt. Die Kriterien für die Teilnahme am Wettbewerb wurden
deshalb beibehalten und an den veränderten Ausschreibungskreis angepasst.
Eingeladen sind Künstlerinnen und Künstler aus allen Bereichen der bildenden Kunst
bis einschließlich Jahrgang 1975 und jünger. Voraussetzungen für die Teilnahme sind
ein abgeschlossenes künstlerisches Studium und ein Lebensmittelpunkt in
Mitteldeutschland. Darüber hinaus muss der Bewerber bzw. die Bewerberin in den
Jahren 2008 bis 2009 eine Ausstellung in einem öffentlichen Ausstellungsort in
Mitteldeutschland gehabt haben. Um dem besonderen Charakter des Kunstpreises der
Sachsen Bank als Förderpreis junger Künstlerinnen und Künstler zu genügen, sind
jedoch Bewerber, die bereits eine Einzelausstellung in einem Museum hatten, nicht
zugelassen. Die Teilnahme an einer Gruppenausstellung im Museum ist dagegen kein
Ausschlusskriterium.
Museen oder Galerien in Mitteldeutschland können bis zu zwei Positionen für den
Preis vorschlagen. Erstmals sind auch Eigenbewerbungen möglich. Die Bewerbungsunterlagen
müssen bis zum 23. April 2010 beim Museum der bildenden Künste
Leipzig vorliegen. Mitte Mai wird die Jury unter Vorsitz von Hans-Werner Schmidt den
Nachfolger oder die Nachfolgerin der bisherigen Preisträger Tilo Baumgärtel (2002),
Ricarda Roggan (2004), Julia Schmidt (2006) und Henriette Grahnert (2008) küren.
Mit dem Preisgeld werden die Ausstellung im Museum der bildenden Künste, der
begleitende Katalog und der Ankauf einer Arbeit für das Museum finanziert. Die
Ausstellungseröffnung findet am 20. November 2010 im Museum der bildenden
Künste Leipzig statt. Die Ausstellung ist danach bis zum 16. Januar 2011 zu sehen.
BEWERBUNGSUNTERLAGEN
Weitere Informationen zum Preis, zu den Ausschreibungsbedingungen und den
notwendigen Bewerbungsunterlagen stehen ab sofort unter
http://kunstpreis.sachsenbank.de »
zur Verfügung.
JURY
Dr. Hans-Werner Schmidt, Direktor Museum der bildenden Künste Leipzig,
Prof. Dr. Dieter Daniels, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig,
Dr. Dirk Luckow, Intendant Deichtorhallen Hamburg GmbH,
Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor der Kunsthalle Erfurt.
INFORMATIONEN
Museum der bildenden Künste Leipzig/ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/ Jörg Dittmer
Tel.: 0341 21699914 E-Mail: joerg.dittmer@leipzig.de », www.mdbk.de »
Sachsen Bank/ Leiter Kommunikation - Marketing, Dr. Frank Steinmeyer
Tel.: 0341 22039405 | Fax: 0341 22039401
E-Mail: frank.steinmeyer@lbbw.de », www.sachsenbank.de »
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