Ad-hoc-Mitteilung gem. §15 WpHG

Leipzig, 17. August 2007

Die anhaltende Marktstörung beim Absatz von Asset Backed Commercial Papers hat zu Zweifeln hinsichtlich der Sicherstellung der Refinanzierung des von der Sachsen LB Europe plc betreuten Conduits Ormond Quay mit einem Volumen von 17,3 Mrd. € geführt. Die Sachsen LB Europe plc ist eine 100-prozentige Tochter der Sachsen LB. Im Ergebnis wurde die Bonität der Sachsen LB in Frage gestellt.

Ein Pool der Sparkassen-Finanzgruppe hat eine Kreditlinie in Höhe von 17,3. Mrd. € zur Verfügung gestellt und so die Liquidität des Conduits gesichert. Alle Repo-Verpflichtungen und emittierten Commercial Paper werden somit bei Fälligkeit erfüllt bzw. eingelöst werden.

Der Freistaat Sachsen hat bestätigt, dass für die sich aus der Ormond Quay-Struktur ergebenden Verpflichtungen der Sachsen LB-Gruppe die Haftung des Gewährträgers nach den mit der EU-Kommission vereinbarten Grandfathering-Regelungen greift, so dass für die Kredit gebenden Banken kein Wertminderungsrisiko besteht.

Die Sachsen LB kann ihre Finanzierungsverpflichtungen, die sich aus den übrigen von ihr betreuten Conduits (Georges Quay, Sachsen Funding) ergeben, mit den ihr zur Verfügung stehenden Refinanzierungsmitteln jederzeit erfüllen. Die Bonität der Sachsen LB ist damit gegeben. Die Umstellung der Refinanzierung der Ormond Quay-Struktur wird das Jahresergebnis der Sachsen LB belasten.

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