Presseinformation.

31.03.2009

Sachsen Bank bringt China nach Leipzig

Viele mittelständische Unternehmen in Mitteldeutschland sehen in China ein großes Potenzial für mögliche Expansionen. Das war das Ergebnis einer Diskussionsrunde mit Unternehmern aus der Region, welche die Sachsen Bank gestern unter dem Titel „China – Chancen in der Finanzkrise nutzen“ gemeinsam mit der Sozietät Graf von Westphalen veranstaltete. Demnach halten immer mehr hiesige Firmen einen Markteintritt in China für möglich und wollen auch trotz der Finanzkrise ihre Aktivitäten in Richtung China verstärken.

„Wir sehen eine große Nachfrage bei deutschen mittelständischen Unternehmen, die China als Beschaffungs- und Absatzmarkt entdecken“, sagte Hanna Böhme, Geschäftsführerin des German Centre Beijing. „Der chinesische Wirtschaftsmarkt gehört aufgrund seiner Heterogenität und der hohen Wachstumsraten zu den attraktivsten der Welt“, fügte Böhme, die China als Schwergewicht in der Weltwirtschaft sieht, hinzu. „Daran geht kein Weg vorbei.“

Allerdings verwies sie darauf, sich ein Engagement in China sehr ernsthaft zu überlegen. „Man muss nicht nach China gehen, aber wenn man es tut, sollte dieser Schritt sorgfältig vorbereitet sein. Dann ist auch China zu bewältigen.“

Die Chancen eines Engagements in China könnten sich zunehmend auch Unternehmen aus Mitteldeutschland zu nutze machen, indem sie vorhandene Strukturen und Ressourcen, wie sie etwa vom German Centre angeboten werden, ausnutzen würden, so Böhme weiter. Demnach seien beispielsweise die unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, Rechtssysteme und Mentalitätsunterschiede besondere Herausforderungen, denen man sich stellen müsse. „Man muss sich auf dieses Land, das auf rund 5000 Jahre Geschichte zurückblickt, mit all seinen Facetten einlassen.“

Mehr als 20 Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kamen gestern zur Diskussionsrunde in der Sachsen Bank zusammen. Neben Hanna Böhme brachten zudem Stefan Peters, Leiter des Büros Shanghai der Sozietät Grafvon Westphalen, sowie Hongfeng Yang, Vorsitzende des Chinesisch-Deutschen Zentrums, ihre Erfahrungen ein. So zeigte Peters, der Unternehmen bei deren Investitionen nach China berät, wie sich rechtliche Rahmenbedingungen auswirken. Darüber hinaus sprach Yang über die kulturellen Unterschiede und die damit verbundenen Herausforderungen bei einem unternehmerischen Engagement in China.

Mit insgesamt vier German Centres in Asien und Lateinamerika bietet die LBBW Unternehmen mit Expansionsaktivitäten Erleichterung beim Markteintritt, indem sie eine Infrastruktur aus Büros und Services gepaart mit langjähriger Marktexpertise und dem schnellen Zugang zu wichtigen Netzwerken bietet. Das erste German Centre wurde 1995 in Singapur errichtet. 1999 folgte der Standort Beijing, 2001 Mexiko-Stadt und im Herbst 2008 das German Centre Delhi.Gurgaon in Indien, das ein Gemeinschaftsunternehmen mit der BayernLB ist. Ein weiteres German Centre der LBBW in Moskau wird Anfang 2010 an den Start gehen.

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