Presseinformation.

06.04.2009

Sachsen Bank erfolgreich gestartet

Die Sachsen Bank ist als Kundenbank der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in Mitteldeutschland erfolgreich gestartet und konnte bereits im ersten Geschäftsjahr positiv zum Geschäft der LBBW-Gruppe beitragen. Das unterstrich der Vorstandsvorsitzende der Sachsen Bank, Harald R. Pfab, heute bei der Vorlage der Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2008.

  • Ergebnis vor Steuern erreicht 19,1 Millionen Euro
  • Neue Standorte in Thüringen und Sachsen-Anhalt

„Der spezifische Marktantritt der Sachsen Bank, nämlich die Verbindung von regionaler Sach- und Entscheidungskompetenz sowie der Produktpalette einer Großbank, ist bei unseren Kunden sehr gefragt“, sagte Pfab. Schwerpunkte der Geschäftsaktivitäten im vergangenen Jahr seien die Einführung der neuen Marke und die Etablierung eines tragfähigen Geschäftsmodells gewesen. „Auch unter schwierigen Marktbedingungen hat sich unser Geschäftsmodell als regionale Bank für Mittelstand und vermögende Privatkunden bestätigt. Die Sachsen Bank ist in Mitteldeutschland angekommen und arbeitet von Beginn an mit Gewinn,“ sagte Pfab.

Bezogen auf das Gesamtjahr 2008 erzielte die Sachsen Bank Erlöse in Höhe von 43,1 Millionen Euro. Dabei entfielen 33,2 Millionen Euro auf das Zinsergebnis. 9,9 Millionen trug das Provisionsgeschäft bei. Die Verwaltungsaufwendungen lagen mit 18,5 Millionen Euro im Plan. Für Risikovorsorge wendete die Sachsen Bank im Berichtszeitraum 5,5 Millionen Euro auf. Insgesamt ergibt sich daraus für das Jahr 2008 ein Ergebnis vor Steuern von 19,1 Millionen Euro. Das Kredit- bzw. das Forderungsvolumen der Sachsen Bank an Kunden betrug zum Stichtag 31. Dezember rund 1,6 Milliarden Euro, knapp 1,3 Milliarden Euro davon für Kredite an mittelständische Unternehmen in der Region Mitteldeutschland. Die Einlagen erreichten rund 820 Millionen Euro. Davon kamen 493 Millionen aus dem Vermögensmanagement für private Kunden. Sachsen und Mitteldeutschland hätten sich damit, so Pfab, bereits im ersten Geschäftsjahr für den LBBW-Konzern als attraktives und wachstumsstarkes Geschäftsgebiet erwiesen.

Auf das Mittelstandsgeschäft wirke sich auch die enge Zusammenarbeit mit der in Leipzig ansässigen CFH Beteiligungsgesellschaft, einer Tochter der LBBW-Gruppe, sehr positiv aus. Die CFH bietet mittelständischen Unternehmen Finanzierungen durch den Einsatz von Eigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Mitteln an. Im abgelaufenen Geschäftsjahr arrangierte die CFH Finanzierungen für insgesamt 16 Unternehmen, davon zwölf in Mitteldeutschland, und erwirtschaftete Erlöse in Höhe von 5,2 Millionen Euro bei einem Ergebnis vor Steuern von 1,3 Millionen Euro.

Ein positives Fazit zog Pfab auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den sächsischen Sparkassen: „Wir arbeiten sach- und zielorientiert zusammen.“ Demnach könnten beide Partner dank der gemeinsamen Expertise wachsendes Geschäft im attraktiven mitteldeutschen Markt generieren.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr gab sich Pfab durchaus zuversichtlich. Die Sachsen Bank halte auch unter den weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen an den ehrgeizigen Planungen fest, sowohl beim Volumen als auch bei den Erträgen nachhaltig zu wachsen. Die Erlöse sollen nach Pfabs Worten bis 2013 verdoppelt werden. Perspektivisch strebe die Bank einen Marktanteil von zehn Prozent an. „Trotz eines straffen Kostenmanagements werden wir deshalb auch in diesem Jahr erheblich in die weitere Stärkung unserer Kundenbereiche investieren, d.h. wir werden die Zahl der Kundenbetreuer in Mitteldeutschland weiter erhöhen und in Magdeburg und Erfurt, später auch in Chemnitz, weitere Standorte als Repräsentanzen für das Unternehmens- und das gehobene Privatkundengeschäft eröffnen“, so Pfab.

Auch im Hinblick auf die Geschäftsaktivitäten, die vom Standort Leipzig aus für den LBBW-Konzern gesteuert werden, zeigte sich Pfab zufrieden. Der Standort trage mit seinen hier ansässigen Konzerneinheiten, etwa im Projektgeschäft mit Erneuerbaren Energien, in der Immobilien- und Exportfinanzierung, positiv zum Ergebnis der LBBW-Gruppe bei. „Ich freue mich, dass wir aus einer sehr schwierigen Situation heraus so viele qualifizierte Arbeitsplätze in Mitteldeutschland sichern konnten. Ziel ist es, in verstärktem Maße Projektverantwortung für den Gesamtkonzern zu übernehmen. Mit dem Projekt der Integration der LBBW Bank CZ, welche von Leipzig aus gesteuert wird, ist uns dies gelungen“, unterstrich Pfab.

Insgesamt beschäftigt die LBBW aktuell am Standort Mitteldeutschland etwa 450 Mitarbeiter – rund 160 bei der Sachsen Bank und in der Marktfolge, über 170 in der LBBW-Niederlassung und knapp 120 bei Tochtergesellschaften.

Kontakt

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