Presseinformation.

07.12.2011

„Fokus Mittelstand“ präsentiert „Die 100 größten Unternehmen Mitteldeutschlands“

Für viele mitteldeutsche Unternehmen standen im Jahr 2010 die Zeichen auf Wachstum. Besonders Unternehmen aus dem Auto­mobilsektor konnten nach teilweise doch starken Um­satz­rück­gängen im Vorjahr wieder kräftig zulegen. So zähl­ten neun der 100 größten Unternehmen Mittel­deutsch­lands im Jahr 2010 zur Auto­mobilindustrie. Dies sind Ergeb­nisse der Studie "Die 100 größten Unternehmen Mittel­deutsch­lands", welche die Sachsen Bank im Rahmen ihrer Publika­tion "Fokus Mittel­stand" präsen­tiert. Größtes mittel­deutsches Unter­nehmen ist die Total Raffi­nerie Mittel­deutschland, die ihren Umsatz 2010 um 30 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro steigerte.

Im aktuellen Ranking, das Unternehmen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen umfasst, zeigt sich zudem deutlich die Umsatzstärke und Größe der Energiewirtschaft in der Region. So finden sich neben der Total Raffinerie Mittel­deutschland auch der Erdgasspezialist VNG, die Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV), die RWE-Tochter Envia Mitteldeutsche Energie sowie die EON Thüringer Energie in den Top-Ten. Darüber hinaus hat sich im Jahr 2010 die stark konjunkturabhängige Stahlbranche merklich erholt. Sie profitierte in erster Linie von der hohen Nachfrage stahlverarbeitender Unternehmen im In- und Ausland.

"Nur wenige Beobachter hätten ein so schnelles Wachstum der deutschen Wirtschaft nach dem schwierigen Jahr 2009 erwartet" sagte Sachsen Bank-Vorstandsvorsitzender Prof. Harald R. Pfab. "Doch gerade die mitteldeutschen Unter­nehmen haben sich mit ihrer hohen Flexibilität schnell und effizient auf die unerwartet positive wirtschaftliche Entwick­lung eingestellt und konnten dadurch zum Teil sehr deutliche Umsatzsteigerungen er­reichen." Die Erholungsphase wirkte sich auch auf die Beschäftigungssituation aus. Fast die Hälfte der untersuchten mitteldeutschen Unternehmen hat 2010 zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt, um die Wachstumsphase zu stemmen. Bei weiteren rund 15 Prozent der Unternehmen blieb die Beschäftigtenzahl stabil.

Die gute wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2010, hinter der viele einen nachhaltigen Aufschwung erwartet haben, hat sich seit Herbst 2011 jedoch wieder verlangsamt. Als Folgen der Staatsschuldenkrise und den damit einhergehenden Unsicherheiten ist eine Eintrübung der Konjunktur zu befürchten. Die großen Unternehmen Mitteldeutschlands stehen also weiterhin vor großen Herausforderungen.

Die Publikation "Fokus Mittelstand" der Sachsen Bank informiert vierteljährlich über aktuelle Themen des Mittelstands in Mitteldeutschland, über Wirtschaftsregionen und Branchen. Die aktuelle Ausgabe des Heftes sowie die Publikation "Die 100 größten Unternehmen Mitteldeutschlands" stehen im Internet zum Download zur Verfügung:

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